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Sicherheit von Erdgasfahrzeugen


Entgegen bisherigen Annahmen und Befürchtungen ist die Unfallgefahr gegenüber konventionellen Fahrzeugen bei Erdgasfahrzeugen deutlich geringer.

Erdgas besitzt eine Zündgrenze von 650 Grad Celsius und ist damit weniger explosiv als andere Kraftstoffe wie Diesel oder Benzin. In den Fahrzeugen wird Erdgas in Tankbehältern aus Stahl oder einem Stahl- / Carbonfasergemisch transportiert, die weitaus sicherer sind als die Kunststofftanks bei Benzin und Diesel.

Sicherheit bei Unfällen oder starker Hitzeentwicklung wird durch ein Sicherheitsventil mit vier Sicherheitsfunktionen an jedem Druckbehälter gewährleistet.

Sicher ist sicher. Tests mit Erdgas-Fahrzeugen haben es gezeigt: Erdgastanks sind die widerstandsfähigsten Komponenten in den Fahrzeugen. Das Kraftstoffsystem im Fahrzeug und in der Tankstelle ist absolut dicht. Deshalb hält der ADAC Erdgas-Fahrzeuge sogar für sicherer als herkömmliche Benziner. (Foto: ADAC)

Tiefgaragen und Fähren


Da Erdgas leichter als Luft ist, kann sich kein explosives Gemisch in Bodennähe bilden. Trotz der Verbotsschilder, die sich gelegentlich an der Einfahrt zu Tiefgaragen befinden, ist daher das Parken in Tiefgaragen nach den Garagenverordnungen in allen Bundesländern ohne Einschränkung erlaubt. Auch das Befahren von Fähren ist im Gegensatz zu Flüssiggasfahrzeugen bei Erdgasfahrzeugen erlaubt.

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