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| Unsere Leistungen für Umwelt und Klima |
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Seit Jahren stehen Klima- und Umweltschutz auf der Agenda der Stadtwerke ganz oben. Mehrere Millionen Euro sind investiert worden, um umweltschonende Techniken zu installieren, die zugleich auch wirtschaftliche Erfolge haben. Das Ergebnis des letzten Jahrzehnts kann sich sehen lassen: Mit einem Invesitionsvolumen von 10,5 Millionen Euro sind Projekte realisiert worden, so dass der Göttinger Luft Jahr für Jahr rund 7.000 Tonnen des Klimakillers Kohlendioxid erspart bleiben.
Unsere Umweltleitlinien ... |
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| HKW Godehardstraße |
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Seit 50 Jahren betreiben die Stadtwerke das Heizkraftwerk in der Godehardstraße. Mittels umweltschonender Kraft-Wärme-Kopplung wird hier Wärme für rund 140 Gebäude in der Innenstadt erzeugt. Darüber hinaus wird Strom produziert, mit dem (bezogen auf einen Durchschnittsverbrauch von 4000 kWh pro Haushalt) rund 3000 Familien in Göttingen versorgt werden könnten.
Das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung ist einfach. In einem normalen Kraftwerk entsteht bei der Erzeugung von Strom auch Wärme, die ungenutzt über die Schornsteine oder Kühltürme entweicht. In Heizkraftwerken wird diese bei der Stromproduktion anfallende Wärme genutzt, um Häuser zu beheizen. Damit wird der Wirkungsgrad der eingesetzten Energie deutlich erhöht.
Das Heizkraftwerk in der Godehardstraße wird mit Erdgas betrieben. Durch eine Sanierung mit einem Investitionsvolumen von 8,5 Millionen Euro im Jahre 1998 wurde der Wirkungsgrad der Anlage nochmals erhöht. Seither bleiben der Luft jährlich knapp 5.000 Tonnen Kohlendioxid erspart.
Diese Bilanz könnte sich künftig noch deutlich steigern. Denn im Hause der Stadtwerke wird über den Einsatz von Biogas als Brennstoff im HKW nachgedacht. |
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| Solaranlage/-wand HKW Godehardstraße |
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 Mit einer von Land und Bund gefördert solarthermischen Anlage auf und am Heizkraftwerk Godehardstraße sorgen die Stadtwerke seit 1994 für Klimaschutz. Die Anlage enthält zwei Komponenten: Das Solardach erwärmt das aus dem Fernwärmenetz ins HKW zurückgepumpte Rücklaufwasser auf eine bestimmte Temperatur. Somit kann bei der Vorerwärmung auf den Einsatz fossiler Energie verzichtet werden.
Die Solarwand ist dazu da, die zur Verbrennung in den Brenner verwendete Luft vorzuwärmen. |
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| BHKW Zietenterrassen |
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Bereits mit dem Abzug der Bundeswehr aus der damaligen Zietenkaserne Mitte der 90er Jahre stand fest, dass die Stadtwerke das Fernwärme-Netz übernehmen würden, um dann das neue Baugebiet oberhalb Göttingens mit Wärme zu versorgen. Seit 2008 ist die Bebauung auf den Terrassen so fortgeschritten, dass sich die Aufrüstung des erdgasbetriebenen Heizwerkes mit einem Blockheizkraftwerk zur Stromerzeugung auch wirtschaftlich lohnt. Deshalb haben die Stadtwerke mit einem Investitionsvolumen von 420.000 Euro zwei BHKW-Module mit 343 kW zur Stromerzeugung installiert. Jährliche Kohlendioxid-Ersparnis: rund 900 Tonnen.
Seit dem 1. Oktober 2010 werden die Motoren im BHKW Zietenterrassen mit Biogas befeuert. Außerdem wird die Leistung in der Stromerzeugung durch einen neuen Motor um 403 KW el. erhöht. Beide Maßnahmen sorgen für eine zusätzlichen Kohlendioxid-Vermeidung von weit mehr als 1000 Tonnen. |
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| BHKW Kiesseekarree |
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Die Entwicklung des Baugebietes Kiesseekarree lief anfangs ähnlich schleppend wie im Bereich Zieten. Deshalb wurde von Seiten der Stadtwerke auch hier zunächst nur die Versorgung mit Wärme garantiert. Als der Anschlusswert hoch genug war, wurde 2006 ein BHKW-Modul mit 130 kW elektrischer Leistung installiert. Investitionsvolumen: rund 250.000 Euro. Der Umwelt bleiben seither jährlich rund 425 Tonnen Kohlendioxid erspart.
Wie auf den Zietenterrassen wird das BHKW im Kiesseekarree seit dem 1. Oktober 2010 mit Biogas befeuert. Auch hier wird die elektrische Leistung durch den Einbau eines neuen Motors erheblich erhöht. Die daraus resultierende Vermeidung von Kohlendioxid-Emissionen liegt bei knapp über 1000 Tonnen. |
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| Erdgastankstellen |
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Nachdem die Bundesregierung Ende der 90er Jahre den Mineralölsteuersatz für Erdgas als Kraftstoff deutlich reduziert hatte, haben die Stadtwerke 2001 die erste öffentliche Erdgastankstelle an der ESSO in der Kasseler Landstraße in Betrieb genommen. Seither ist der Trend zum alternativen Kraftstoff Erdgas in der Universitätsstadt Göttingen ungebrochen. 2006 folgte eine zweite Zapfsäule auf dem Gelände der ARAL in der Hannoverschen Straße. Die Investitionen in beide Tankstellen betrugen rund 600.000 Euro. Der Umwelt bleiben jährlich knapp 200 Tonnen Kohlendioxid und - fast noch wichtiger - jede Menge Feinstaub erspart. |
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| Erdgasflotte |
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Bereits Anfang der 90er Jahre haben die Stadtwerke damit begonnen, ihre Fahrzeugflotte auf den umweltschonenden Kraftstoff Erdgas umzustellen. Anfangs wurde ein VW Golf eigens dafür in Berlin umgerüstet. Da die Autohersteller zwischenzeitlich eine Vielzahl von Fahrzeugen serienmäßig anbieten, hat der Anteil der Erdgasfahrzeuge in der Flotte ständig zugenommen. Heute werden mehr als 70 Prozent der stadtwerke-eigenen Autos mit CNG (compressed natural gas) betankt.
Dass nicht alle Fahrzeuge mit Erdgas betrieben werden, hat den Grund in betrieblichen Anforderungen. So müssen beispielsweise Fahrzeuge der Wassermaschinisten zum Erreichen von Anlagen im Wald mit einem Vierrad-Antrieb ausgerüstet sein. Und mit diesem Antrieb stehen leider noch keine Erdgasfahrzeuge zur Verfügung. |
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| Contracting |
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Das Geschäftsfeld Contracting ist das jüngste Mitglied in der Produktpalette der Stadtwerke. Das Prinzip ist recht einfach: Die Stadtwerke investieren Geld, Know-how und Arbeit in den Bau höchstgrad effizienter Energieanlagen auf dem Gelände von Firmen. Mittels vertraglicher Vereinbarungen wird dann die Lieferung von Strom und Wärme an die betreffenden Firmen geregelt.
Die Vorteile dieses Contractings liegen bei allen Beteiligten. Die Stadtwerke sichern ihren Absatz und sorgen durch den Einsatz ihres Knowhows dafür, dass der Einsatz und damit die Kosten von Energie beim Kunden deutlich zurück gehen. Erste Berechnungen der beiden Pilotanlagen von Mahr und bei den Göttinger Verkehrsbetrieben gehen davon aus, dass der Einsatz herkömmlicher Energieträger um bis zu 30 Prozent reduziert werden können. Somit sparen die Kunden Kosten und Arbeitszeit, weil sich die Stadtwerke komplett um Wartung und Betrieb der Anlagen kümmern. |
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| Photovoltaikanlage in der Hildebrandstraße |
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Auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes in der Hildebrandstraße haben die Stadtwerke 2007 eine aus 90 Modulen bestehende Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 15 kWpeak in Betrieb genommen. Das Investitionsvolumen betrug rund 90.000 Euro. Der Umwelt bleiben durch den Betrieb dieser Anlage jährlich rund zehn Tonnen Kohlendioxid erspart. Derzeit wird bei den Stadtwerken darüber nachgedacht, größere Photovoltaik-Projekte für Göttingens Bürger zu entwickeln. |
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| Wasserkraftanlage Stegemühle |
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Seit Jahrhunderten wird die Kraft der Leine dazu genutzt, um Energie zu erzeugen. Bereits im Mittelalter wurde der Leinegraben im Bereich des Wasserwerks Stegemühle angelegt, um dort das Mühlrad einer Leinenmühle zu betreiben. Nachdem die Mühle ihren Betrieb eingestellt hatte, wurde das künstlich geschaffene Gefälle von 2,40 Metern genutzt, um zwei Laufwasserturbinen zur Stromerzeugung anzutreiben. Die Wasserkraftanlage ist Anfang der 90er Jahre komplett erneuert worden. Je nach Wasserstand der Leine werden bis zu 450.000 kWh Strom erzeugt. Dies würde ausreichen um knapp über 100 Haushalt mit Strom aus regenerativen Energien zu versorgen. Der Umwelt bleiben über 200 Tonnen Kohlendioxid erspart. |
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| Wasserkraftanlage Weendespring |
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Mit einem Höhengefälle von 170 Metern fließt das Harzwasser aus der Sösetalsperre aus einem Hochbehälter oberhalb von Osterode nach Göttingen. Angesichts dieses Gefälles steckt im Wasser jede Menge Kraft. In einem gemeinsamen Projekt haben Harzwasserwerke und Stadtwerke 2001 eine Rohrturbine in der Harzwasser-Übernahmestation in Weende installiert. Damit wird die Kraft des Harzwassers genutzt, um jährlich bis zu 700.000 kWh Strom zu erzeugen. Damit bleiben auch hier der Umwelt rund 350 Tonnen Kohlendioxid erspart. |
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| Fördermaßnahmen Gas |
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Seit der Umstellung des Göttinger Gasnetzes Ende der 60er Jahre von Stadtgas auf Erdgas fördern die Stadtwerke mit unterschiedlichen Maßnahmen die Umstellung auf das umweltfreundliche Erdgas. Dabei geht es nicht nur um die Reduktion von Treibhausgasen. Auch die heimische Wirtschaft profitiert von diesen Förderprogrammen. Denn die Änderung des Energieträgers ist mit nicht unerheblichen Investitionen, aber auch beträchtlichen Einsparungen verbunden.
Die Bilanz des jüngsten Förderprogrammes der Stadtwerke kann sich mehr als sehen lassen. Mit "Erdgas + Solar", das die Umstellung von einem anderen Energieträger auf Erdgas und Solarthermie belohnt, haben die Stadtwerke es geschafft, nicht nur mehrere Tonnen Kohlendioxid-Emissionen jährlich zu vermeiden. Das Investitionsvolumen der mit diesem Programm geförderten Maßnahmen beläuft sich auf mittlerweile auf über eine halbe Million Euro, von dem vornehmlich heimische Handwerker profitiert haben. |
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