Bau eines BioWärmeZentrums für Göttingen

Die Stadtwerke Göttingen AG ist einer der städtischen Fernwärmenetzbetreiber. Über das Heizkraftwerk (HKW) Godehardstraße beliefern wir nahezu 200 Gebäude in der Göttinger Innenstadt ganzjährig mit Wärme. Der Anlagenpark im HKW besteht u.a. aus sechs Gasmotoren. Vier der Anlagen werden mit Rohbiogas über eine eigene 8 km lange Rohrleitung aus der Biogasanlage Rosdorf versorgt. Zwei der Motoren leisten bereits seit 1998 zuverlässig ihre Dienste und müssen nun bis 2020 ersetzt werden.

In einem aufwändigen Prozess von mehreren Monaten wurden unterschiedliche Anlagenkonzepte sondiert und aus ökologischer und wirtschaftlicher Sicht kritisch beurteilt. Die Stadtwerke haben sich für die Errichtung des BioWärmeZentrums mit dem Herzstück eines Holzhackschnitzelkessels zur Erzeugung nachhaltiger Wärme durch den Einsatz regionaler Biomasse entschieden. Zur Verbrennung kommen regionales naturbelassenes, also unbehandeltes Holz aus der verarbeitenden Industrie sowie forstwirtschaftliche Abfälle aus der hiesigen Landschaftspflege. Das BioWärmeZentrum entsteht an der Ecke Hildebrandstraße / Maschmühlenweg.

Das BioWärmeZentrum erfüllt mit den zu erwartenden Emissionen alle gesetzlichen Vorgaben. Sämtliche Genehmigungen wurden uneingeschränkt erteilt. Nach seiner Inbetriebnahme werden wir auf dieser Seite in regelmäßigen Abständen die Emissionswerte der Anlage veröffentlichen.

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Jochen Ritter

Bereichsleitung Energiedienstleistungen

BioWärmeZentrum